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Die Abenteuer des Prinzen Achmed
von Lotte Reiniger
Mit der Originalmusik von Wolfgang Zeller in der fabelhaft-leichten Kammerorchesterbearbeitung von Jens Schubbe, eingespielt vom mdr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel. Das legendäre Scherenschnitt-Abenteuer ist der erste abendfüllende Trickfilm der Filmgeschichte! Die Poesie der Bildkompositionen und seine genialen Figuren machen Prinz Achmed noch immer zu einem Erlebnis. In den Jahren 1923 bis 1926 schnitt Lotte Reiniger mit »asiatischem Fleiß« (Bertolt Brecht) für etwa 250.000 Einzelaufnahmen ihre vorgezeichneten Figuren aus schwarzem Karton. Sie verband die einzelnen Glieder mit Draht, um sie für die Aufnahmen zu animieren. Als Hintergründe verwendete sie transparente Lagen aus Butterbrotpapier mit kunstvollen Landschaften, Städten oder orientalische Interieurs. So entstanden auf dem Tricktisch fast 96.000 Frames für den Film. Laut einer Umfrage des Kinematheken Verbundes zählt Prinz Achmed zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen und wurde von der Internationalen Film Critics Society als einziger deutscher Film unter die »100 besten programmfüllenden Trickfilme aller Zeiten« gewählt.
Thema
Filmemacherinnen
Klassiker
Stummfilm
Mit Online-Booklet
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
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Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill

Pressestimmen

»Alle Figuren, alle Hintergründe sind mit der Schere geschnitten. Ein Silhouettenfilm aus 96000 Einzelbildern, jede kleinste Bewegung penibel mit der Hand ausgeführt. Zur Premiere Anfang Mai 1926 in der Berliner Volksbühne war viel Prominenz gekommen, darunter Fritz Lang und Georg Wilhelm Pabst. Der Filmkurier lobte, man werde gefesselt, begeistert, entzückt und entrückt.«
Berliner Zeitung
»Das eigentlich Bemerkenswerte, Beglückende an diesem Film ist jedoch die Technik, mit der seine Bilder entstanden sind, und die exquisite Perfektion, mit der sie umgesetzt wurden... Reiniger hatte 1919 im Alter von 20 Jahren damit begonnen, kleine Filme zu machen (Das Ornament des verliebten Herzens war ihr Erstling), an diesem Langfilm arbeitete sie ab 1923 mit einem kleinen Stab von nur 4 Mitarbeitern... Es gibt für das Animationskino vielleicht keinen wichtigeren Film als diese erstaunliche Arbeit einer 26 Jahre alten Frau.«
Kino-Zeit.de
»Alles an diesem Film ist bewunderungswürdig ... Lotte Reiniger fand und erfand für diesen ersten abendfüllenden Trickfilm der Filmgeschichte 1926 mit ihren Scherenschnittfiguren, den von Luft und Licht durchdrungenen Landschaftsprospekten und filigranen Interieurs genau jene Bilderwelt, in der alles Märchenhafte so leibhaftig erscheint, als sei es nichts als pure, von keinem klebrigen Wahrscheinlichkeitskitsch gestörte Wirklichkeit. Aus der genialen Kombination mehrerer Märchen aus 1001 Nacht entsteht ein eigenes, nur in dieser Gestalt existierendes Märchen — über dem ganzen, einer Art Feenspiel gleichenden Film liegt die Macht reiner Poesie. Daher gehört auch die Musik von Wolfgang Zeller zur ewig frischen Wirkung dieses verzaubernden Meisterwerks, weil Reiniger, die auch Filme zu Mozarts Musik machte, wusste, dass ihre Schöpfung aus lauter Schatten gleichsam ex negativo jener Definition entspricht, mit der der große französische Kinopionier Abel Gance Film beschrieb: „Musik aus Licht".«
Süddeutsche Zeitung
»Ein Meisterwerk! Sie wurde mit zaubernden Händen geboren.«
Jean Renoir
Credits
Ein Film von Lotte Reiniger
Musik: Wolfgang Zeller

Auf vimeo schauen

Als Stream oder Download

Ebenfalls verfügbar als

DVD
Blu-ray

Technische Daten

Land: D
Jahr: 1923-26
Länge: 66 Min
Bild: 4:3
Ton: Dolby Stereo

Abenteuer des Prinzen Achmed, Die

von Lotte Reiniger
Mit der Originalmusik von Wolfgang Zeller in der fabelhaft-leichten Kammerorchesterbearbeitung von Jens Schubbe, eingespielt vom mdr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel. Das legendäre Scherenschnitt-Abenteuer ist der erste abendfüllende Trickfilm der Filmgeschichte! Die Poesie der Bildkompositionen und seine genialen Figuren machen Prinz Achmed noch immer zu einem Erlebnis. In den Jahren 1923 bis 1926 schnitt Lotte Reiniger mit »asiatischem Fleiß« (Bertolt Brecht) für etwa 250.000 Einzelaufnahmen ihre vorgezeichneten Figuren aus schwarzem Karton. Sie verband die einzelnen Glieder mit Draht, um sie für die Aufnahmen zu animieren. Als Hintergründe verwendete sie transparente Lagen aus Butterbrotpapier mit kunstvollen Landschaften, Städten oder orientalische Interieurs. So entstanden auf dem Tricktisch fast 96.000 Frames für den Film. Laut einer Umfrage des Kinematheken Verbundes zählt Prinz Achmed zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen und wurde von der Internationalen Film Critics Society als einziger deutscher Film unter die »100 besten programmfüllenden Trickfilme aller Zeiten« gewählt.
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Klassiker
Stummfilm
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
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Ebenfalls auf
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»Alle Figuren, alle Hintergründe sind mit der Schere geschnitten. Ein Silhouettenfilm aus 96000 Einzelbildern, jede kleinste Bewegung penibel mit der Hand ausgeführt. Zur Premiere Anfang Mai 1926 in der Berliner Volksbühne war viel Prominenz gekommen, darunter Fritz Lang und Georg Wilhelm Pabst. Der Filmkurier lobte, man werde gefesselt, begeistert, entzückt und entrückt.«
Berliner Zeitung
»Das eigentlich Bemerkenswerte, Beglückende an diesem Film ist jedoch die Technik, mit der seine Bilder entstanden sind, und die exquisite Perfektion, mit der sie umgesetzt wurden... Reiniger hatte 1919 im Alter von 20 Jahren damit begonnen, kleine Filme zu machen (Das Ornament des verliebten Herzens war ihr Erstling), an diesem Langfilm arbeitete sie ab 1923 mit einem kleinen Stab von nur 4 Mitarbeitern... Es gibt für das Animationskino vielleicht keinen wichtigeren Film als diese erstaunliche Arbeit einer 26 Jahre alten Frau.«
Kino-Zeit.de
»Alles an diesem Film ist bewunderungswürdig ... Lotte Reiniger fand und erfand für diesen ersten abendfüllenden Trickfilm der Filmgeschichte 1926 mit ihren Scherenschnittfiguren, den von Luft und Licht durchdrungenen Landschaftsprospekten und filigranen Interieurs genau jene Bilderwelt, in der alles Märchenhafte so leibhaftig erscheint, als sei es nichts als pure, von keinem klebrigen Wahrscheinlichkeitskitsch gestörte Wirklichkeit. Aus der genialen Kombination mehrerer Märchen aus 1001 Nacht entsteht ein eigenes, nur in dieser Gestalt existierendes Märchen — über dem ganzen, einer Art Feenspiel gleichenden Film liegt die Macht reiner Poesie. Daher gehört auch die Musik von Wolfgang Zeller zur ewig frischen Wirkung dieses verzaubernden Meisterwerks, weil Reiniger, die auch Filme zu Mozarts Musik machte, wusste, dass ihre Schöpfung aus lauter Schatten gleichsam ex negativo jener Definition entspricht, mit der der große französische Kinopionier Abel Gance Film beschrieb: „Musik aus Licht".«
Süddeutsche Zeitung
»Ein Meisterwerk! Sie wurde mit zaubernden Händen geboren.«
Jean Renoir
Technische Daten
Land: D
Jahr: 1923-26
Länge: 66 Min
Bild: 4:3
Ton: Dolby Stereo
Credits
Ein Film von Lotte Reiniger
Musik: Wolfgang Zeller
Hier online schauen:

Abenteuer des Prinzen Achmed, Die

von Lotte Reiniger
Mit der Originalmusik von Wolfgang Zeller in der fabelhaft-leichten Kammerorchesterbearbeitung von Jens Schubbe, eingespielt vom mdr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel. Das legendäre Scherenschnitt-Abenteuer ist der erste abendfüllende Trickfilm der Filmgeschichte! Die Poesie der Bildkompositionen und seine genialen Figuren machen Prinz Achmed noch immer zu einem Erlebnis. In den Jahren 1923 bis 1926 schnitt Lotte Reiniger mit »asiatischem Fleiß« (Bertolt Brecht) für etwa 250.000 Einzelaufnahmen ihre vorgezeichneten Figuren aus schwarzem Karton. Sie verband die einzelnen Glieder mit Draht, um sie für die Aufnahmen zu animieren. Als Hintergründe verwendete sie transparente Lagen aus Butterbrotpapier mit kunstvollen Landschaften, Städten oder orientalische Interieurs. So entstanden auf dem Tricktisch fast 96.000 Frames für den Film. Laut einer Umfrage des Kinematheken Verbundes zählt Prinz Achmed zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen und wurde von der Internationalen Film Critics Society als einziger deutscher Film unter die »100 besten programmfüllenden Trickfilme aller Zeiten« gewählt.
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Filmemacherinnen Klassiker Stummfilm
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Die Abenteuer des Prinzen Achmed Filmstill
Ebenfalls verfügbar als
DVD
Blu-ray

Pressestimmen

»Alle Figuren, alle Hintergründe sind mit der Schere geschnitten. Ein Silhouettenfilm aus 96000 Einzelbildern, jede kleinste Bewegung penibel mit der Hand ausgeführt. Zur Premiere Anfang Mai 1926 in der Berliner Volksbühne war viel Prominenz gekommen, darunter Fritz Lang und Georg Wilhelm Pabst. Der Filmkurier lobte, man werde gefesselt, begeistert, entzückt und entrückt.«
Berliner Zeitung
»Das eigentlich Bemerkenswerte, Beglückende an diesem Film ist jedoch die Technik, mit der seine Bilder entstanden sind, und die exquisite Perfektion, mit der sie umgesetzt wurden... Reiniger hatte 1919 im Alter von 20 Jahren damit begonnen, kleine Filme zu machen (Das Ornament des verliebten Herzens war ihr Erstling), an diesem Langfilm arbeitete sie ab 1923 mit einem kleinen Stab von nur 4 Mitarbeitern... Es gibt für das Animationskino vielleicht keinen wichtigeren Film als diese erstaunliche Arbeit einer 26 Jahre alten Frau.«
Kino-Zeit.de
»Alles an diesem Film ist bewunderungswürdig ... Lotte Reiniger fand und erfand für diesen ersten abendfüllenden Trickfilm der Filmgeschichte 1926 mit ihren Scherenschnittfiguren, den von Luft und Licht durchdrungenen Landschaftsprospekten und filigranen Interieurs genau jene Bilderwelt, in der alles Märchenhafte so leibhaftig erscheint, als sei es nichts als pure, von keinem klebrigen Wahrscheinlichkeitskitsch gestörte Wirklichkeit. Aus der genialen Kombination mehrerer Märchen aus 1001 Nacht entsteht ein eigenes, nur in dieser Gestalt existierendes Märchen — über dem ganzen, einer Art Feenspiel gleichenden Film liegt die Macht reiner Poesie. Daher gehört auch die Musik von Wolfgang Zeller zur ewig frischen Wirkung dieses verzaubernden Meisterwerks, weil Reiniger, die auch Filme zu Mozarts Musik machte, wusste, dass ihre Schöpfung aus lauter Schatten gleichsam ex negativo jener Definition entspricht, mit der der große französische Kinopionier Abel Gance Film beschrieb: „Musik aus Licht".«
Süddeutsche Zeitung
»Ein Meisterwerk! Sie wurde mit zaubernden Händen geboren.«
Jean Renoir
Technische Daten
Land: D
Jahr: 1923-26
Länge: 66 Min
Bild: 4:3
Ton: Dolby Stereo
Credits
Ein Film von Lotte Reiniger
Musik: Wolfgang Zeller
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