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Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen.
von Radu Jude
Mit: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan
Die junge Regisseurin Mariana Marin plant eine groß angelegte, radikale Theateraufführung zu Rumäniens Beteiligung am Holocaust. Unter General Antonescu wurde der massive Antisemitismus in der rumänischen Gesellschaft zur offiziellen Vernichtungspolitik erklärt, seine Rolle und die seiner Regierung im Zweiten Weltkrieg wird aber bis heute glorifiziert. Vom damaligen Massenmord will niemand mehr etwas wissen. Mit einem Reenactment der damaligen Ereignisse soll das Theaterstück das Publikum aufrütteln, doch bereits vor der Premiere zeigen sich zahlreiche Probleme: es gibt Unmut unter den Komparsen, ein Abgesandter der Stadtregierung möchte das Stück zensieren und auch in Marianas Privatleben läuft nicht alles glatt. Die als Weckruf konzipierte Performance gerät Schritt für Schritt zur Farce…
Thema
Filmkunst
Grandfilm
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill

Pressestimmen

»Eine kluge Sommerkomödie über das Gedenken an den Holocaust? Radu Jude gelingt das scheinbar Unmögliche.«
Spiegel
»Eine vielschichtige Parabel über Wahrheit und Täuschung mit viel Witz, ohne je den ernsten Hintergrund des Themas zu verraten.«
Süddeutsche Zeitung
»Die selektive Erinnerungspolitik ist in dem brillanten, vor Materialfülle nur so berstenden Film ebenso Thema wie das Scheitern von politischer Kunst.«
Film Dienst
»Radu Jude lässt sich auf keine Argumentationsebene festlegen, er sucht nach überraschenden Bildern und Blickkonstellationen, um das Dilemma der Erinnerungsarbeit zu erzählen. Und ruft dabei ständig neue Erzählregister ab, von der überdrehten Absurdität des modernen Sprechtheaters bis zur Medienarchäologie.«
Tagesspiegel
»Ist das nun ironisch, aggressiv, wahr? Es ist grotesk, es ist komisch, es trifft die Verdrängung von Geschichte, es bestätigt die Allmacht der Gegenwart, in der es nur ums eigene Befinden, den Spaß und die Selbstdarstelllung geht. Das ist in diesem Spektakel bösartig und komisch zugleich. Judes Film trifft den geschichtslosen Zustand der aktuellen Gesellschaft um Längen besser als noch so bemühte intellektuelle Werke, die an Moral, Aufarbeitung und gesellschaftliche Verantwortung appellieren.«
Konkret
Credits
Ein Film von Radu Jude
Mit Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan

Auf vimeo schauen

Als Stream oder Download

Ebenfalls verfügbar als

DVD

Technische Daten

Land: RO/BG/D/F/CZ
Jahr: 2018
Länge: 139 Min
Bild: Farbe 16:9
Ton: Dolby Surround

Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen.

von Radu Jude
Mit: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan
Die junge Regisseurin Mariana Marin plant eine groß angelegte, radikale Theateraufführung zu Rumäniens Beteiligung am Holocaust. Unter General Antonescu wurde der massive Antisemitismus in der rumänischen Gesellschaft zur offiziellen Vernichtungspolitik erklärt, seine Rolle und die seiner Regierung im Zweiten Weltkrieg wird aber bis heute glorifiziert. Vom damaligen Massenmord will niemand mehr etwas wissen. Mit einem Reenactment der damaligen Ereignisse soll das Theaterstück das Publikum aufrütteln, doch bereits vor der Premiere zeigen sich zahlreiche Probleme: es gibt Unmut unter den Komparsen, ein Abgesandter der Stadtregierung möchte das Stück zensieren und auch in Marianas Privatleben läuft nicht alles glatt. Die als Weckruf konzipierte Performance gerät Schritt für Schritt zur Farce…
Thema
Filmkunst
Grandfilm
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Ebenfalls auf
DVD

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»Eine kluge Sommerkomödie über das Gedenken an den Holocaust? Radu Jude gelingt das scheinbar Unmögliche.«
Spiegel
»Eine vielschichtige Parabel über Wahrheit und Täuschung mit viel Witz, ohne je den ernsten Hintergrund des Themas zu verraten.«
Süddeutsche Zeitung
»Die selektive Erinnerungspolitik ist in dem brillanten, vor Materialfülle nur so berstenden Film ebenso Thema wie das Scheitern von politischer Kunst.«
Film Dienst
»Radu Jude lässt sich auf keine Argumentationsebene festlegen, er sucht nach überraschenden Bildern und Blickkonstellationen, um das Dilemma der Erinnerungsarbeit zu erzählen. Und ruft dabei ständig neue Erzählregister ab, von der überdrehten Absurdität des modernen Sprechtheaters bis zur Medienarchäologie.«
Tagesspiegel
»Ist das nun ironisch, aggressiv, wahr? Es ist grotesk, es ist komisch, es trifft die Verdrängung von Geschichte, es bestätigt die Allmacht der Gegenwart, in der es nur ums eigene Befinden, den Spaß und die Selbstdarstelllung geht. Das ist in diesem Spektakel bösartig und komisch zugleich. Judes Film trifft den geschichtslosen Zustand der aktuellen Gesellschaft um Längen besser als noch so bemühte intellektuelle Werke, die an Moral, Aufarbeitung und gesellschaftliche Verantwortung appellieren.«
Konkret
Technische Daten
Land: RO/BG/D/F/CZ
Jahr: 2018
Länge: 139 Min
Bild: Farbe 16:9
Ton: Dolby Surround
Credits
Ein Film von Radu Jude
Mit: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan
Hier online schauen:

Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen.

von Radu Jude
Mit: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan
Die junge Regisseurin Mariana Marin plant eine groß angelegte, radikale Theateraufführung zu Rumäniens Beteiligung am Holocaust. Unter General Antonescu wurde der massive Antisemitismus in der rumänischen Gesellschaft zur offiziellen Vernichtungspolitik erklärt, seine Rolle und die seiner Regierung im Zweiten Weltkrieg wird aber bis heute glorifiziert. Vom damaligen Massenmord will niemand mehr etwas wissen. Mit einem Reenactment der damaligen Ereignisse soll das Theaterstück das Publikum aufrütteln, doch bereits vor der Premiere zeigen sich zahlreiche Probleme: es gibt Unmut unter den Komparsen, ein Abgesandter der Stadtregierung möchte das Stück zensieren und auch in Marianas Privatleben läuft nicht alles glatt. Die als Weckruf konzipierte Performance gerät Schritt für Schritt zur Farce…
Thema
Filmkunst Grandfilm
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren … Filmstill
Ebenfalls verfügbar als
DVD

Pressestimmen

»Eine kluge Sommerkomödie über das Gedenken an den Holocaust? Radu Jude gelingt das scheinbar Unmögliche.«
Spiegel
»Eine vielschichtige Parabel über Wahrheit und Täuschung mit viel Witz, ohne je den ernsten Hintergrund des Themas zu verraten.«
Süddeutsche Zeitung
»Die selektive Erinnerungspolitik ist in dem brillanten, vor Materialfülle nur so berstenden Film ebenso Thema wie das Scheitern von politischer Kunst.«
Film Dienst
»Radu Jude lässt sich auf keine Argumentationsebene festlegen, er sucht nach überraschenden Bildern und Blickkonstellationen, um das Dilemma der Erinnerungsarbeit zu erzählen. Und ruft dabei ständig neue Erzählregister ab, von der überdrehten Absurdität des modernen Sprechtheaters bis zur Medienarchäologie.«
Tagesspiegel
»Ist das nun ironisch, aggressiv, wahr? Es ist grotesk, es ist komisch, es trifft die Verdrängung von Geschichte, es bestätigt die Allmacht der Gegenwart, in der es nur ums eigene Befinden, den Spaß und die Selbstdarstelllung geht. Das ist in diesem Spektakel bösartig und komisch zugleich. Judes Film trifft den geschichtslosen Zustand der aktuellen Gesellschaft um Längen besser als noch so bemühte intellektuelle Werke, die an Moral, Aufarbeitung und gesellschaftliche Verantwortung appellieren.«
Konkret
Technische Daten
Land: RO/BG/D/F/CZ
Jahr: 2018
Länge: 139 Min
Bild: Farbe 16:9
Ton: Dolby Surround
Credits
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