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12 Tage
von Raymond Depardon
»Der Weg vom Menschen zum wahren Menschen führt über den Wahnsinnigen.« Michel Foucault
Zwölf Tage – das ist die Frist, innerhalb derer in Frankreich ein Psychiatriepatient nach der Zwangseinweisung eine Anhörung vor Gericht bekommen muss, rund 90.000 Menschen durchlaufen im ganzen Land jährlich diese Prozedur. Für seinen neuen Film bekam der legendäre Regisseur und Fotograf Raymond Depardon als erster Filmemacher überhaupt Zugang zu diesen Verfahren und dokumentierte zehn Fälle in einer Klinik in Lyon. Die Kamera agiert sensibel und wahrhaftig, sie konzentriert sich auf die Patientinnen und Patienten oder nimmt die richterliche Instanz in den Blick. Die Sachlichkeit der Methode ist erhellend und hilft der Empathie des Zuschauers auf die Sprünge: In seltener Klarheit sieht man den großen Schmerz, der allen psychischen Erkrankungen zugrunde liegt.
Thema
Die großen Dokumentaristen
Gesellschaft
Grandfilm
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill
12 Tage Filmstill

Pressestimmen

»Zeigt psychisches Leid als etwas zutiefst Menschliches.«
Deutschlandfunk
»Wenn es die Aufgabe eines Filmemachers ist, immer auch neue, bislang ungesehene Bilder zu machen, dann hat Depardon mit seiner Ausnahme-Drehgenehmigung genau das geschafft. Er besucht eine psychiatrische Anstalt und kommt zurück mit Eindrücken, die es so noch nicht gab. Er führt uns in einen Bereich des Ungesehenen - und zeigt doch, dass dahinter neue Türen und Welten liegen, die uns für immer verschlossen bleiben.«
Süddeutsche Zeitung
»Dokumentalität des Seelenleidens: Er zeigt Menschen, die auf eine schmerzhafte Weise sie selbst sind.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die Kamera filmt die Gespräche in langen, statischen Einstellungen, es gibt keinen Kommentar, dafür viel Zeit, um die Gesichter, Gesten und Sprechweisen zu studieren: starre Augen, die nie blinzeln, ein Atem, der vor Aufregung schneller geht, verwaschenes Sprechen und rastlose Unruhe. Angst, Aggression und Traurigkeit lassen sich ablesen, großes Leid.«
Tagesspiegel
Credits
Ein Film von Raymond Depardon

Auf vimeo schauen

Als Stream oder Download

Ebenfalls verfügbar als

DVD

Technische Daten

Land: F
Jahr: 2017
Länge: 86 Min
Bild: 16:9
Ton: Dolby Digital
Untertitel: Deutsch

12 Tage

von Raymond Depardon
»Der Weg vom Menschen zum wahren Menschen führt über den Wahnsinnigen.« Michel Foucault
Zwölf Tage – das ist die Frist, innerhalb derer in Frankreich ein Psychiatriepatient nach der Zwangseinweisung eine Anhörung vor Gericht bekommen muss, rund 90.000 Menschen durchlaufen im ganzen Land jährlich diese Prozedur. Für seinen neuen Film bekam der legendäre Regisseur und Fotograf Raymond Depardon als erster Filmemacher überhaupt Zugang zu diesen Verfahren und dokumentierte zehn Fälle in einer Klinik in Lyon. Die Kamera agiert sensibel und wahrhaftig, sie konzentriert sich auf die Patientinnen und Patienten oder nimmt die richterliche Instanz in den Blick. Die Sachlichkeit der Methode ist erhellend und hilft der Empathie des Zuschauers auf die Sprünge: In seltener Klarheit sieht man den großen Schmerz, der allen psychischen Erkrankungen zugrunde liegt.
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Die großen Dokumentaristen
Gesellschaft
Grandfilm
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»Zeigt psychisches Leid als etwas zutiefst Menschliches.«
Deutschlandfunk
»Wenn es die Aufgabe eines Filmemachers ist, immer auch neue, bislang ungesehene Bilder zu machen, dann hat Depardon mit seiner Ausnahme-Drehgenehmigung genau das geschafft. Er besucht eine psychiatrische Anstalt und kommt zurück mit Eindrücken, die es so noch nicht gab. Er führt uns in einen Bereich des Ungesehenen - und zeigt doch, dass dahinter neue Türen und Welten liegen, die uns für immer verschlossen bleiben.«
Süddeutsche Zeitung
»Dokumentalität des Seelenleidens: Er zeigt Menschen, die auf eine schmerzhafte Weise sie selbst sind.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die Kamera filmt die Gespräche in langen, statischen Einstellungen, es gibt keinen Kommentar, dafür viel Zeit, um die Gesichter, Gesten und Sprechweisen zu studieren: starre Augen, die nie blinzeln, ein Atem, der vor Aufregung schneller geht, verwaschenes Sprechen und rastlose Unruhe. Angst, Aggression und Traurigkeit lassen sich ablesen, großes Leid.«
Tagesspiegel
Technische Daten
Land: F
Jahr: 2017
Länge: 86 Min
Bild: 16:9
Ton: Dolby Digital
Untertitel: Deutsch
Credits
Ein Film von Raymond Depardon
Hier online schauen:

12 Tage

von Raymond Depardon
»Der Weg vom Menschen zum wahren Menschen führt über den Wahnsinnigen.« Michel Foucault
Zwölf Tage – das ist die Frist, innerhalb derer in Frankreich ein Psychiatriepatient nach der Zwangseinweisung eine Anhörung vor Gericht bekommen muss, rund 90.000 Menschen durchlaufen im ganzen Land jährlich diese Prozedur. Für seinen neuen Film bekam der legendäre Regisseur und Fotograf Raymond Depardon als erster Filmemacher überhaupt Zugang zu diesen Verfahren und dokumentierte zehn Fälle in einer Klinik in Lyon. Die Kamera agiert sensibel und wahrhaftig, sie konzentriert sich auf die Patientinnen und Patienten oder nimmt die richterliche Instanz in den Blick. Die Sachlichkeit der Methode ist erhellend und hilft der Empathie des Zuschauers auf die Sprünge: In seltener Klarheit sieht man den großen Schmerz, der allen psychischen Erkrankungen zugrunde liegt.
Thema
Die großen Dokumentaristen Gesellschaft Grandfilm
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Ebenfalls verfügbar als
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»Zeigt psychisches Leid als etwas zutiefst Menschliches.«
Deutschlandfunk
»Wenn es die Aufgabe eines Filmemachers ist, immer auch neue, bislang ungesehene Bilder zu machen, dann hat Depardon mit seiner Ausnahme-Drehgenehmigung genau das geschafft. Er besucht eine psychiatrische Anstalt und kommt zurück mit Eindrücken, die es so noch nicht gab. Er führt uns in einen Bereich des Ungesehenen - und zeigt doch, dass dahinter neue Türen und Welten liegen, die uns für immer verschlossen bleiben.«
Süddeutsche Zeitung
»Dokumentalität des Seelenleidens: Er zeigt Menschen, die auf eine schmerzhafte Weise sie selbst sind.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die Kamera filmt die Gespräche in langen, statischen Einstellungen, es gibt keinen Kommentar, dafür viel Zeit, um die Gesichter, Gesten und Sprechweisen zu studieren: starre Augen, die nie blinzeln, ein Atem, der vor Aufregung schneller geht, verwaschenes Sprechen und rastlose Unruhe. Angst, Aggression und Traurigkeit lassen sich ablesen, großes Leid.«
Tagesspiegel
Technische Daten
Land: F
Jahr: 2017
Länge: 86 Min
Bild: 16:9
Ton: Dolby Digital
Untertitel: Deutsch
Credits
Ein Film von Raymond Depardon
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